Wichtiger Hinweis! Diese Mitteilungen sollen zu keinen gesetzwidrigen Handlungen auffordern.
Alle Informationen beruhen ausschließlich auf dem Einsatz der gesetzlichen Rechte.
Weitere ergänzende Informationen …

Newsletter-Archiv
< zur Hauptübersicht | < zu 2011

weitere Jahre:
2017 | 2016 | 2015 | 2014 | 2013 | 2012 | 2011

17.11.2011

Kein »Ja, aber…!« – aber auch keine Zwangsvollstreckung mehr

Rademacher TVVideo starten>

Also ehrlich – nach diesem Gespräch hatte ich »so einen dicken Hals«!

Schuld daran war die 26-jährige Tochter eines sehr, sehr guten Freundes. Die junge Dame hatte dummerweise 1.800 Euro Schulden, stand aber ohne auch nur einen einzigen Cent eigenes Einkommen da.

Dennoch wurde sie vom Vollstreckungsterror des gegnerischen Anwaltes und des Gerichtsvollziehers massiv unter Druck gesetzt. So stand sie schon kurz vor der Abgabe der eidesstattlichen Versicherung (EV).

Alle Vergleichsangebote oder Verhandlungsversuche stießen bei der Gegenseite auf taube Ohren. Sogar der Vater stand ihr bei und wollte die leidige Angelegenheit durch eine Einmal-Zahlung von 1.000 Euro aus der Welt schaffen – und biss auf Granit. Ratenzahlungen kamen für die Geldeintreiber erst recht nicht in Frage. Lieber wollte die Gegenseite Blut sehen und ihr Opfer jetzt endlich vor den Gerichtsvollzieger schleifen, um sie zur Abgabe der EV zu zwingen. Wohl wissend, dass mangels Einkommen nichts zu holen sein würde.

Lieber Leser

Tränenüberströmt saß die von allen Gläubiger-Hunden Gehetzte vor mir: Wie sie denn bloß der Gegenseite ein Schnippchen schlagen könne? Schließlich wolle sie, aus beruflichen Gründen, die EV partout nicht abgeben!

Tja, wer will das schon? Also zeigte ich ihr gleich mehrere Auswege. Aber jeden, wirklich jeden neuen Rettungsschirm, den ich für sie aufspannte, schmetterte sie penetrant mit einem nervtötenden »Ja, aber…!« ab.

Mein Kragen stand kurz vorm Platzen, was bei mir ganz selten vorkommt. Schon ziemlich mit den Nerven runter, holte ich für sie mein letztes Ass aus dem Ärmel: Ihr Vater besäße doch eine Finca auf Mallorca hat. Also solle sie doch nach Spanien ziehen und schon fände der Vollstreckungsterror der Gegenseite ein sofortiges Ende. 

»Ja, aber…!«

»Und tschüss!«, brach aus mir hervor. Jetzt war ich es endgültig leid. Diese nölende Göre, die all meine Vorschläge abgeblockt hatte, konnte mich mal gerne haben. Dabei hatte ich jeden meiner Tipps selbst erfolgreich angewandt! Aber nein, Fräulein Neunmalklug musste jeden Rat mit ihrem »Ja, aber …!« in Zweifel ziehen, wie ein störrisches Kleinkind in der Trotzphase. »Ich wünsch’ dir noch einen  schönen Tag!« waren meine Worte an sie, als ich ihr die Tür wies.

Etliche Wochen später traf ich ihren Vater bei uns im Dorf. Und was konnte er mir berichten – hocherfreut und spitzbübisch? »Wolfgang, der Vollstreckungs-Schrecken hat schlagartig aufgehört. Meine Tochter hat nämlich genau das gemacht, was Du ihr vorgeschlagen hast. Sie hat ihren alten Wohnsitz aufgegeben und ist jetzt bei uns auf der Finca in Mallorca gemeldet. Sie wohnt allerdings noch in ihrer alten Wohnung. Und nun hat mich dieser Rechtsanwalt angeschrieben und will von mir das Geld haben. Meine Tochter habe sich ja ins Ausland abgesetzt und jetzt könnten keine erfolgreichen Vollstreckungsmaßnahmen mehr durchgeführt werden.«

»Dieses kleine Luder!«, so dachte ich im ersten Moment. »Macht mich in der Besprechung kolone und zieht anschließend genau den Stiefel durch, den ich ihr gezeigt habe!«

Diese Allzweckwaffe gegen starrköpfige Gläubiger habe ich in meinem Buch »Weiße Weste durch Umzug« beschrieben. Mit diesem Schachzug kann man jedem Gläubiger und seinen Erfüllungsgehilfen den Vollstreckungswind aus den Segeln nehmen. Gut gelaunt brachte mein Freund noch eine Super-Anerkennung über die Lippen: »Deine Tipps funktionieren ja wirklich! Du weißt für jede Situation einen passenden Ausweg. Jetzt werde ich mich in Kürze mit den Gläubigern auf einen passenden Betrag einigen und diesen dann sofort bezahlen.«

Quälen Sie sich gerade auch in einer finanziell bedrohlichen Lage? Wollen Sie sich auf die Schnelle aus der Schusslinie des Vollstreckungsterrors Ihrer Gläubiger bringen? Wollen Sie aus einer uneinnehmbaren Deckung heraus passende und bezahlbare Vergleiche schließen? Dann sollten Sie sich das Buch »Weiße Weste durch Umzug« auf jeden Fall wirklich zu Herzen nehmen.

Mit einfachen Tricks können Sie – selbst wenn der Termin  beim Gerichtsvollzieher für die Abgabe der eidesstattlichen Versicherung schon ansteht – das Schlimmste verhindern. Dabei spielt es keine Rolle, welches der vielen Länder im EU-Raum Sie als Ihren neuen Wohnsitz nutzen. Sie sehen ja, wie pfiffig die junge Tochter meines Freundes ihren Trotzkopf aus der Schlinge gezogen hat.

Nutzen Sie, lieber Leser, die Gunst der Stunde, und greifen Sie zu. Denn Sie sollten dieses – jetzt äußerst preiswerte! – Wissen aus »Weiße Weste durch Umzug« für sich einzusetzen können. Ohne Wenn und Aber!

Autor:Wolfgang Rademacher
Ausführung:Gebundenes Buch DIN A4
 Großformat 32 x 22 cm, mit kostenloser CD-ROM
ISBN:978-3-935599-94-8

Weitere interessante Informationen