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29.09.2011

Benutzen Sie ab jetzt die Behördenbremse

»Ehrlich, Radi, ich fühl mich wie der HSV: ganz, ganz am Ende!«

Ich konnte Dieter Korf seinen Frust nicht verdenken. Mein Fußballkumpel von früher hatte aber auch schreckliche Probleme mit den Behörden! Es ging um die Sozialunterstützung seiner Mutter. Und da ging nichts mehr: Was er auch versuchte, er trat auf der Stelle, kam nicht weiter und lieferte sich mit dem altklugen Beamten aus dem Sozialamt nutzlose, aber aufreibende Wortgefechte auf Papier. Mit all seinen auf Normalbürger-Niveau geschriebenen Briefen war er am bocksturen Amtsschimmel gescheitert. Sein gesamter Schriftverkehr war fürchterlich auf der Strecke geblieben, und er hatte das Gefühl, gegen eine Behördenwand anzurennen.

Was er dringend brauchte, war ein »Knipser«. Also rief er mich an, als er nicht mehr ein noch aus wusste. Ich war damals zwar Torwart, wusste aber dennoch einen erstklassigen Stürmer-Rat: »Leg dir doch meinen ›Antragsmanager‹ zu, verzichte auf das lahme Abtasten, und kontere  den Sachbearbeiter lieber mit aller Härte aus: indem du ihn mit einer Antrags-Bombe nach der anderen zuballerst.«

Lieber Leser

Genau vier Wochen später bekam ich wieder einen Anruf von Dieter: »Radi (ist mein Spitzname aus dem Fußballverein), du wirst es nicht glauben: Ich habe jetzt plötzlich innerhalb kürzester Zeit alle sozialen Hilfen für meine Mutter genehmigt bekommen! Deine Antragsvorlagen, die ich nur  auf meine Bedürfnisse umbauen musste, sind wirklich eine Wunderwaffe.  Und damit konnte ich der Behörde endlich Beine machen. Vielen Dank für den ›Antragsmanager‹, der mir wirklich toll geholfen hat!«

Ja, liebe Leser, seien Sie mal ehrlich: Haben Sie nicht auch Angst vor den großen Behörden namens Stadtverwaltung, Ordnungsamt, Sozialamt, Finanzamt? Oder vor Gerichten und anderen »unkündbaren Bürger-Bevormundern«? Dieses klamme Bauchgefühl spürte ich früher auch – solange, bis ich die Schwachstellen dieser Behörden kennen gelernt hatte. Denn jede Kette ist nur so stark wie das schwächste Glied.

Meine Feuertaufe bestand meine damals neu gewonnene Macht über die Staatdienerschaft vor etwa 20 Jahren. Damals stellte ich innerhalb kürzester Zeit mehrere Anträge vorm Verkehrsgericht. Resultat: Ein ursprünglich gegen mich ausgesprochenes Fahrverbot schrumpelte zu einer Minibuße von umgerechnet gerade mal 15 € (ca. 30 DM). Stellen Sie sich vor: Acht Polizisten hatten dort als Zeugen ausgesagt – gegen mich! Und diese Verkehrskellen-Kohorte hockte am Ende dennoch völlig entsetzt, gänzlich konsterniert und absolut fassungslos auf den Besucherbänken des Gerichtssaales. Die kamen sich vor wie im falschen Film. Dabei hatte ich nur die richtigen zwei Zauberworte gesagt: »Meine Beweisanträge«.

Seit dieser Zeit weiß ich: Ich kann jeden Beamten in jeder Behörde mit solchen Anträgen auseinandernehmen wie ein Mechaniker den Motorblock. Ich kann mit den richtigen Anträgen jedes Verfahren steuern und in Bahnen leiten, die mir genehm sind. So habe ich festgestellt, dass das geschickte Stellen von Anträgen die Entscheidungsfreiheit von Beamten und Sachbearbeitern extrem einschnürt. So wie ein eng geschnürtes Korsett.

Selbst der Bundesgerichtshof stellt sich auf die Seite des Antragstellers und hat in einem Grundsatzurteil dem Stellen von Anträgen besonderes Gewicht verliehen:

»Es ist geradezu unverständlich, wie die Beamten bei der Bearbeitung der Anträge die Ansicht haben vertreten können, sie bräuchten Anträge nicht zu bescheiden. Und das in einer angemessenen Frist. Sie haben grob fahrlässig den Grundsatz missachtet, dass die Beamten nicht nur Diener des Staates, sondern auch Helfer der Staatsbürger zu sein haben. Dem geschädigten Staatsbürger kann es im Hinblick auf seine Verpflichtung zur Minderung des Schadens im allgemeinen nicht zum Verschulden gereichen, wenn er nicht klüger ist als die Beamten und nicht den kürzesten Weg wählt.«

Lassen Sie sich das mal auf der Zunge zergehen! Sie können gern nach diesem Zitat googeln, aber dieses Urteil ist sehr, sehr schlecht zu finden. Schließlich hat keine Behörde daran Interesse, Sie über Ihre Rechte aufzuklären oder gar zu fördern, dass Sie dieses Wissen zu Ihrem Nutzen einsetzen.

Indem ich Anträge stellte, habe ich:

  • die Steuerforderung aus einer Betriebsprüfung um 65 % reduziert und diese Minderung vor dem Finanzgericht durchbekommen 
  • ein Finanzamt-Verfahren 14 Jahre lang blockiert und in die Länge gezogen
  • etliche Verkehrsübertretungen und Fahrverbote aus der Welt geschafft
  • einem Freund geholfen: ca. 344.000 € seiner Steuerschuld wurden innerhalb von drei Wochen komplett gestrichen ohne auch nur einen Euro blechen zu müssen

Für viele Menschen haben sich solche Anträge als wahrer Segen erwiesen: Indem sie meine Methode anwandten, konnten sie in der Zwangsversteigerung, in der Zwangsvollstreckung, bei der Bewältigung ihrer Schulden, bei Behörden für Sozialleistungen usw. zu ihrem Recht kommen.

Holen auch Sie sich den »Antragsmanager«. Vergessen Sie die Angst vor Behörden und Beamten. Mit diesem unkomplizierten PC-Programm sind Sie in der Lage, eigenständig wirkungsvolle Anträge zur richtigen Zeit zu stellen. Ohne Steuerberater. Ohne juristischen Beistand. Ohne falsche Rücksichtnahme.

Lassen Sie sich von unseren Behörden und Gerichten ab jetzt nicht mehr die Wurst vom Brot nehmen. Sie haben mehr Macht, als den Beamten oder ihren Vorgesetzten in der Behörde lieb sein kann. Mit dem »Antragsmanager« schicken Sie die Foul-Spieler unter den Staatsdienern einfach vorzeitig vom Platz!

Autor:Wolfgang Rademacher
Ausführung:Software zum Download
 (Betriebssystem Windows)

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